Foto: K.U.Schroeter, Borgentreich

Engel


Es tut gut, an Engel zu glauben. Engel sind Geistwesen. Sie sind wenig greifbar, aber erfahrbar. Jeder erlebt die Gegenwart eines Engels anders. Viele Menschen glauben an Schutzengel, die in brenzligen Situationen ihre schützende Hand über uns halten.

Engel finden sich in fast allen Kulturen und Religionen. Sie sind universell. Sie führen Gottes Aufträge aus und übermitteln den Menschen Botschaften.

Engel werden als Geist, Bewusstsein oder Energie, oft auch als Lichtwesen umschrieben. Da sie charakteristische Eigenschaften besitzen, sind sie auch als Persönlichkeiten aufzufassen.

Der Glaube an Engel hat einen positiven Einfluss auf uns.

Foto: K.U.Schroeter, Grainau

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,

so laß uns hören jenen vollen Klang

der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,

all deiner Kinder hohen Lobgesang.


Dietrich Bonhoeffer

Von guten Mächten


.. wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. So dichtete Dietrich Bonhoeffer in schwerer Zeit aus der Haft 1944 in Berlin. Er wusste sich umgeben von „guten Mächten“ – auch in all dem Schweren und Notvollen, das er erlebte. Durch sie fühlte er sich „behütet und getröstet wunderbar“. Aus dieser Gewissheit heraus schrieb er an seine Familie, an die Menschen, die er liebte und die ihn liebten. Auf diese Weise geborgen, spricht er seinen Verwandten, die zwar in Kummer – aber in Freiheit leben zu: „so will ich diese Tage mit euch leben und mit euch gehen in ein neues Jahr.“ Er drückt damit aus: Die guten Mächte sind bei mir und um mich – und auf eben dieselbe Weise bin ich bei euch. Gottes Heil führt manchmal auch durch Leid, Not und Trauer hindurch. Dietrich Bonhoeffer hat das am eigenen Leib erfahren. 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,

erwarten wir getrost, was kommen mag.

Gott ist bei uns am Abend und am Morgen

und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

Mögen uns diese Worte Trost und Hoffnung schenken.